MacOnLinux

Die Welt um den Apfel

Mac On Linux

by admin on April 4, 2013, no comments

Imac Linux24h Pflege

Hi Leute, herzlich willkommen hier und viel Spaß beim Lesen.
Ich bin ein ziemlicher Fan von dieser speziellen Firma aus Kalifornien. Deren Symbol, ein Apfel wohlgemerkt, steht für viele geniale Produkte: iPhone, iPad, ja schon Mac selber haben die Welt verändert, bunter und aufregender gemacht. Denn wir sollten auch nicht vergessen, dass Computer und Informationstechnik im Allgemeinen noch vor wenigen Jahren ziemlich öde aussah und oft auch nur genau so funktionierte, wie das die großen Trends einiger weniger Anbieter vorgab. Apple hat selbst einen Trend ausgelöst und unterstützt, nämlich jenen Umgang mit Informationen, der nicht dröge, sondern vielmehr hip und interessant sein kann. Warum sollte ein Computer nicht gut aussehen? Warum sollten Telefone nur telefonieren können? Klar, andere Hersteller und Produzenten von Produkten haben sich auch so ihre Gedanken gemacht, aber wenn man sich zum Beispiel den einstmals größten Player auf dem Mobilfunkmarkt, Nokia, so anschaut, dann wird das Versagen des Managements dort klar.
Heute dient uns die Technik und sie macht Freude. Dank der mutigen und Weg weisenden Entscheidungen und Kreationen eines Steve Jobs können Millionen und Abermillionen Menschen solche großartigen Geräte nutzen und sich dabei in ihrer Individualität, aber auch in ihrem Gemeinsinn ganz hervorragend entfalten. Apple – Produkte, so jedenfalls meine Meinung, machen die Welt kleiner und größer zugleich. Sie ermöglichen es uns, jederzeit und an jedem Ort neue, vielleicht ganz originelle Erfahrungen zu machen, sie stellen uns das Wissen des Internets und damit der Menschheit auf besonders klare und leicht zu regelnde Weise zur Verfügung. Alle, die laut wie die Unken rufen und meinen, die Firma sei entweder nur ein aufgeblasener Werbeapparat oder auch ein simples Unternehmen aus der Elektronikbranche und werde auch wieder verschwinden, haben ganz offenbar die Zeichen der Zeit nicht erkannt: Information und Unterhaltung sind in ihrem Zusammenspiel für die kommenden Generationen geradezu selbstverständlich und so wundert es kaum, dass die in diesem Zusammenhang besonders innovativen und flexiblen Apple – Geräte derart beliebt sind! Informationen sollen stets verfügbar und zudem schnell zu erfassen sein – und das beherrschen iPhone oder iPad einfach perfekt. Hinzu kommt die Ausstrahlung, der ich vielleicht erliegen mag, was freilich auch nichts Besonderes ist. Warum darf denn bitteschön ein Produkt nicht nur funktional, sondern auch schön sein und stylish aussehen? Darauf kommt es an und ich werde den Weg von Apple auch immer mal wieder in meinem Blog beleuchten. Keine Sorge, das hier ist kein reiner Apple-Blog, dafür bin auch ich viel zu kritisch, vielmehr geht es um alle möglichen Erlebnisse, die ich so den lieben langen Tag habe und von denen ich manche für wirklich beschreibenswert halte. So hat beispielsweise mein Opa seit kurzem eine Pflegekraft aus Polen, meine Eltern haben das vermittelt. Ich konnte das zunächst nicht richtig verstehen, aber wenn man sich näher damit auseinandersetzt, wird schnell klar: Das ist gelebtes Europa! Wir sind ein Markt und eine Bevölkerung, wenn auch in viele Völker unterteilt. Dazu später mehr.
Oder die seit neustem auftauchen Apps rund um Gesundheitspflege und Fürsorge. Da gibt es einige echt spannende Sache, die ich unbedingt mal näher besprechen möchte. Oder das immer beliebtere Linux, dessen Vorteile so viele Leute noch gar nicht kennen – und so weiter. Es gibt viel zu schreiben, ich fange also lieber gleich mal an.

Polnische Pflegekräfte

by admin on March 24, 2013, no comments

MACONLINUX aus Polen

Wie jeder weiß altert unser Land dramatisch. Es gibt zwar unterschiedliche Erhebungen, aber im Grunde gelangt man immer wieder zu den gleichen Ergebnissen: Bald werden immer mehr Menschen in Rente gehen, während immer weniger Leute den Wirtschaftsprozess, das Steuereinkommen des Staates und damit auch die Versorgung der Alten übernehmen müssen. Abgesehen von den finanziellen Belastungen für die gesamte Volkswirtschaft steht vielleicht schon bald so mancher vor der Frage: Wie kann ich meine Angehörigen effektiv und zugleich rücksichtsvoll betreuen lassen?

Eine Antwort auf diese Frage kann die Einstellung einer polnischen Pflegekraft sein. Die damit verbundenen Kosten sind geringer, die Pflegerin betreut Oma und / oder Opa in den eigenen vier Wänden und ist 24 Stunden da – doch freilich gibt es auch jede Menge rechtliche Vorschriften, die unbedingt zu beachten sind. Aufgrund der Europäischen Einigung können Pfleger aus Polen überall arbeiten, aber ihr Tätigkeitsfeld ist zugleich eingeschränkt. Dazu gleich mehr.
Eine Pflege zuhause ist allemal besser, da die Angehörigen sich im eigenen Umfeld definitiv wohler fühlen als in einem Heim. Auch sind die wirklich guten, erträglichen Heimplätze entweder viel zu teuer oder kaum vorhanden, die als Alternative gepriesene Alten – WG zudem nicht für jeden geeignet. Grund genug also, sich mal im osteuropäischen Ausland umzusehen, die Leute dort arbeiten schließlich nicht schlechter, das aber oft zum Bruchteil der hier geltenden Tarife.

Rechtliche Fragen

So steht dann am Anfang auch gleich eine eventuelle Enttäuschung: Trotz zahlreicher Regelungen und Veränderungen wie der Arbeitnehmerfreizügigkeit von 2011 herrscht in Deutschland noch immer nicht die volle Gleichstellung. Nach der Regelung von 2011 dürfen Polen, Tschechen, Ungarn und so weiter in der westlichen EU arbeiten, vorausgesetzt, sie erhalten die entsprechende Vermittlung. Denn es ist kein großes Geheimnis, dass gerade im Pflegebereich oftmals geschummelt und betrogen wird, wollen doch viele Leute schlicht und einfach sparen! Sie stellen dann einen Pfleger aus Polen schwarz ein und risikieren damit Strafe und auch die Gesundheit ihres Angestellten.
Polen dürfen nicht direkt als Pflegekraft in Deutschland arbeiten. Diese Dienste sind den ansässigen ambulanten Pflegeunternehmen vorbehalten, die ihre Angestellten nach Tarif bezahlen müssen. Jedoch kann man einen Polen oder eine Polin als Haushaltshilfe beschäftigen, die dann auch 24 Stunden im Haushalt des zu betreuenden Angehörigen verbringt. Ein bißchen absurd das Ganze, aber doch verständlich. Die Pflegekraft gilt auf dem Papier zwar als bloße Haushaltshilfe und darf zum Beispiel keine Insulinspritzen geben, wohl aber darf sie alles tun, was der Pflegebedürftige an nicht direkt – medizinischen Bedürfnissen hat. Gleich mehr dazu.
Vorsicht ist bei angeblich Selbstständigen angebracht: Oft genug handelt es sich dabei um eine durch den Polen oder die Polin ausgewiesene Scheinselbständigkeit, also um Illegalität. Es empfiehlt sich der Vergleich im Internet und das Aufsuchen einer Agentur

Leistungen und Kosten

Eine Pflegehilfe aus Polen, die als Haushaltshilfe eingestellt wird, ist in der Regel 24 Stunden vor Ort. Sie gibt ein Gefühl der Sicherheit und der verlässlichen Hilfe im Alltag: Putzen, Einkaufen, Unterhaltung oder auch Waschen und Helfen beim Rasieren und so weiter gehören zu ihren Aufgaben. Das kann sehr sinnvoll sein, da es den Pflegebedürftigen erlaubt, länger in ihren eigenen Wohnungen oder Häusern zu bleiben. Der Lebensabend wird dadurch natürlich viel entspannter. Eine gute Hilfe übernimmt Reinigungsarbeiten, sie beaufsichtigt Demenzkranke und hilft ihnen auch beim Essen. Ihr Tätigkeitsfeld ist weit und kann im Vorfeld genau festgelegt werden – außer Medizin im engeren Sinne ist alles möglich! Es empfiehlt sich natürlich, den Vertrag nicht sonderlich zu konkretisieren, da im Alltag eines älteren Menschen oft genug Dinge passieren, die sich kaum vorhersehen lassen: Ein Sturz kann lebensbedrohlich sein, so dass die Hilfe nicht unbedingt in einem anderen Haus wohnen oder ihre Freizeit nicht weitab verbringen sollte. Aber das ist meistens sowieso selbstverständlich und im Kontrakt mit einer vermittelnden Agentur auch enthalten. Im Ganzen also eine lohnenswerte Unterstützung, die im Verbund mit den üblichen ambulanten Leistungen wirklich große Entlastung bringen kann.

Doch wie sehen die Kosten aus? Obwohl im Pflegebereich und bei Haushaltshilfen sowieso keine großen Stundenlöhne gezahlt werden (was freilich auch nicht in Ordnung ist!), ist eine 24 Stunden Betreuung in Deutschland beinahe unbezahlbar. Immerhin lebt die Pflegerin dann mit im Haushalt, ist immer da, wenn es Probleme gibt und zu einem solch umfassenden Dienst sind deutsche Frauen und Männer kaum noch (oder besser: noch nicht wieder) bereit. Polen hingegen begreifen solche Jobs als echte Herausforderung, die Pfleger aus unserem östlichen Nachbarland dürfen hier zwar nicht ihren vollen Beruf ausüben, können aber auch als „Haushaltshilfe“ eine Rundumbetreuung garantieren. Es ist ganz einfach: Für etwa 2000 Euro im Monat bekommt man eine Pflegekraft, die oft genug über einen polnischen Magister verfügt und die weiß, was in der Pflege und Betreuung wichtig ist. Je nach Agentur oder Angebot kommen manchmal noch die Fahrtkosten oder die Verpflegung dazu, doch im Ganzen bewegen sich Preise nicht sonderlich höher.
Grundsätzlich scheint das zu Verschmerzen, gerade wenn die Angehörigen noch einigermaßen fit sind und keine Vollzeitpflege benötigen. Aber selbt diese ist ja – bei entsprechender Pflegestufe – auch zu Hause durchführbar und kann von der polnischen Haushaltshilfe nach Kräften unterstützt werden.

Wer sich dafür interessiert, sollte zunächst einmal das Internet befragen oder sich auch auf dem örtlichen Arbeitsamt erkundigen. Unsere Arbeitsämter werden zwar nicht selten von total unfähigen Arbeitsvermittlern bewirtschaftet, die jedoch bei ein bißchen Druck auch behilflich sein können. Oft bieten auch die Tageszeitungen jede Menge Anzeigen zum Thema, ein Vergleich lohnt sich dabei natürlich immer. Findet man dann zum Beispiel einen polnischen Anbieter, ist die Kontaktaufnahme der erste Schritt. Die Agentur wird dann über alle weiteren Schritte informieren, die Kosten ausweisen und eine passende Pflegekraft finden. Es gibt mittlerweile sogar große Datenbanken und Unternehmen, die gar keine eigenen Arbeiter(innen) beschäftigen, sondern nur vermittelnd tätig sind. Früher ging ein großer Teil der Polen gleich schwarz arbeiten, was heute nicht mehr so einfach und auch nicht nötig ist.
Trotzdem sollte man natürlich auch nicht das erste beste und schon gar nicht das augenscheinlich billigste Angebot auswählen. Oft verbergen sich Betrüger dahinter oder unzuverlässige Discountdienste, so dass man am Ende sogar noch Probleme mit dem Gesetz bekommt. Aber die große Mehrheit der Agenturen ist seriös und bieten unseren Angehörigen genau jene sichere und wohltuende Unterstützung, die sie sich an ihrem Lebensabend verdient haben. Sie werden eine solche Umsorgung allemal mehr schätzen als die Anonymität des Heims.

Lebenslanges Lernen

by admin on February 28, 2013, no comments

Als ich an der Universität studierte, fiel mir auf, dass neuerdings auch immer mehr ältere Leute in die Hochschulen kommen. Ganz offenbar möchten sie noch weiter lernen, obwohl sich mancher schon im ziemlich fortgeschrittenen Alter befindet. Nun stellt sich die Frage, was das überhaupt bringen soll und warum das überhaupt passiert. In anderen Ländern ist das schließlich ganz anders: Dort gelten die Alten und deren Vorstellungen oft als Gesetze, unverändlich und gültig in ihren Ansichten. Gerade asiatische Länder, ohnehin mit einer rigiden Sittenmoral und einem lebendigen Ahnenkult ausgestattet, weisen den Alten die besten Plätze zu. Diese brauchen nichts mehr zu lernen, ihre Lebensweisheit reicht dort offenbar schon aus, um Bedeutung zu haben.24 h Pflege

In Deutschland hingegen sind ältere Leute leider oft genug allein, fühlen sich ausgeschlossen vom gesellschaftlichen Prozess. Niemand hat dieses Problem bisher im Ganzen erkannt, auch wenn die Politik beginnt, ein wenig herumzuwurschteln, wie wir das ja alle kennen.
Die Alten aber beginnen sich selbst zu kümmern. Das ist eine tolle Sache und wird vielerorts auch begrüßt. Zwischen Renteneintritt (oft genug auch erzwungen, das ist die andere Seite des komplizierten Renteneintrittsalter) und Tod liegen mitttlerweile viele Jahre, die Rentner sind rüstig und nicht selten auch finanziell äußerst gut ausgestattet. Reisen allein ist zwar schön, aber nicht für jeden geeignet. Auch das Umsorgen der Enkel, die Arbeit im Verein oder die simple Züchten von Rosen füllt längst nicht jeden älteren Semester aus und so überrascht es kaum, dass sich viele alte Leute der Überzeugung des Aristoteles anschließen, der meinte, alle Menschen strebten von Natur aus nach Wissen. Und das gilt es schließlich nicht nur zu vermehren und zu festigen, sondern zudem auch zu erweitern und mitzuteilen. Die Alten sind ein Schatz jeder Gesellschaft genauso wie die Jungen das Erbe und die Zukunft darstellen.
Und es sind nicht nur die Unis, Hochschulen, Volkshochschulen, die von diesem Interesse profitieren, auch Unternehmen wie Apple nutzen dies. Warum auch nicht, tragen doch all die kleinen, aber sinnvollen Apps zur Wissensvermehrung bei! Das Internet im Ganzen und Apple im Einzelnen sind durchaus für die Explosion des Wissens auch unter den älteren Generationen verantwortlich, alles andere zu behaupten wäre Humbug. Die Menschen nutzen die elektronischen Hilfsmittel und es ist allemal einfacher und schneller, sich über sein iPhone zu informieren als den Brockhaus herauszuholen, zumal unterwegs. Kein Wunder also, dass Brockhaus selbst und sogar die encyclopedia britannica künftig nicht mehr in Buchform, sondern nur noch online erscheinen sollen – die älteren und treuen Leser gehen schließlich mehrheitlich zur effektiven Nutzung des so viel ergiebigeren Internets über.