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Brustverkleinerung München

by admin on March 24, 2013, no comments

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Brustverkleinerung – kosmetische Operation/medizinischer Nutzen

Für eine Brustverkleinerung (Mammareduktion), gibt es kosmetisch-ästhetische Gründe oder medizinische Indikation. Die jeweils vorliegenden Gründe sind für die Auswahl der Methode und die Kosten des Eingriffs, nicht relevant. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass bei medizinischer Indikation, die Kosten der Operation in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen werden. Ziel des Eingriffs ist die Verringerung von Volumen und Gewicht der Brüste. Brustoperationen gehören zu den beliebtesten Schönheitsoperationen und sind heutzutage schon routinemäßige Eingriffe für Chirurgen im Bereich der Ästhetik.

Medizinische Gründe für eine Brustverkleinerung

Viele Frauen mit zu großer Oberweite leiden nicht nur psychisch, sondern sind, oft jahrelang, von gesundheitliche Folgeschäden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nacken-Verspannungen,Haltungsschäden und chronische Haut-Infekten an der Brust-Unterseite betroffen. Die psychischen Beschwerden äußern sich in verschiedenen Symptomen und können enormen Leidensdruck bis hin zur Depression auslösen. Viele Frauen trauen sich mit ihrer üppigen Oberweite nicht mehr ins Schwimmbad, zum Sport oder in Dessous-Geschäfte und versuchen ständig ihren Körper zu verstecken. Ständig angestarrt, und auf die reine Körperlichkeit reduziert zu werden, ist für viele Betroffene eine große mentale Belastung. Um eine medizinische Indikation zwecks Kostenübernahme bescheinigt zu bekommen reichen die psychischen Beeinträchtigungen oft trotzdem nicht aus. Je nach Vorgaben der einzelnen Krankenkasse muss die Notwendigkeit des Eingriffs vom Hausarzt, vom medizinischen Dienst und von Fachärzten, bestätigt werden. Hilfreich für die Bewilligung eines Antrags auf Kostenübernahme ist der Nachweis über erfolglose Versuche die, durch die großen Brüste hervorgerufenen Beschwerden, zu behandeln. Auch die belegbaren Versuche das die Patientin selber Alles unternommen hat um beschwerdefrei leben zu können, sind zu empfehlen. Zu den eigenen Bemühungen gehören in diesem Fall beispielsweise sportliche Betätigung und Gewichtsreduzierung zur Besserung der vorhandenen Rückenbeschwerden, oder auch Entspannungs- und Massagetherapien für die Nacken-Muskulatur. Gewährt die Krankenkasse dann die Übernahme der Kosten für die Operation, oder zumindest einen Zuschuss, muss die Patientin nicht aus finanziellen Gründen auf den Eingriff. der die körperliche und seelische Gesundheit wiederherstellen kann, verzichten.

Die unterschiedlichen Verfahren zur operativen Brustverkleinerung

Die Brust wird während der Operation durch das Entfernen von überschüssigem Fett- und Drüsengewebe im unteren Brustbereich, an Gewicht und Volumen verkleinert. Zum befriedigenden Ergebnis gehört außerdem zumeist die Versetzung der Brustwarze, inklusive Nerven und Blutgefäßen. Abschließen wird das Brustgewebe gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Zu Brustoperationen haben sich im Laufe der letzten Jahren mehrere unterschiedliche Verfahren bewährt. Die Strömbeck-Methode (der L-Schnitt ), die Methode nach Hall Findlay, sowie die Lejour-Methode und das Benelli-Verfahren, gehören zu den häufigsten Verfahrensweisen.

Bei der so genannten L-Schnitt Methode, benannt nach der späteren Narben-Form eines umgedrehten T und zurückgehend auf den Brust-Chirurgen Jan Strömbeck, handelt es sich um die Standard-Version zur Verkleinerung besonders großer und/oder stark hängender Brüste. Die hierbei notwendige, großflächige Öffnung des Operations-Gebietes wird durch die Verbindung eines waagrechten mit einem senkrechten Schnitt, gewährleistet.

Die Hall Findlay Methode wurde nach einer kanadischen Chirurgin benannt und gilt als besonders schonend für die Brustwarzen. Deren Funktion ist von Nervenversorgung und Durchblutung während des Eingriffs abhängig, und durch diese Form der Operation ist die notwendige Versorgung der Gefäße, bestmöglich sichergestellt.

Nach der belgischen Chirurgin Madeleine Lejour ist die Lejour-Methode benannt. Diese Methode gilt, durch ausschließlich senkrechte Schnitte, als besonders narbensparend. Die zurück bleibenden Narben sind kleiner, kürzer und unauffälliger als bei anderen Methoden.

Auch auf die Minimierung der Narben setzt die so genannte O-Methode nach Louis Benelli. Hierbei erfolgt der Eingriff durch einen runden Schnitt ( O-Form ) um den Warzenhof. Geeignet ist diese Methode für die Verkleinerung von mittelgroßen Brüsten, und für Patientinnen die generell zu Wundheilungsstörungen neigen.

In der Regel wird der Chirurg im Vorgespräch die einzelnen Operations-Methoden vorstellen, ihre Vor- und Nachteile erläutern und der Patientin zu einer bestimmten Methode raten.

Risiken und Nebenwirkungen von ästhetischen Brustoperationen

Zunächst gelten für jeden eingriff unter Vollnarkose die üblichen, damit verbundenen Risiken. Thrombose, Herz- und Kreislaufprobleme sowie mögliche Unverträglichkeiten der Narkosemittel gehören dazu. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes und Störungen des Herz-Kreislaufsystems bergen Risiken ebenso wie Rauchen und diverse Allergien. Bei Operationen mit dem Ziel der Brustverkleinerung kommen weitere, spezifische Risiken dazu. Durch die oft notwendige Versetzung der Brustwarzen können diese in Funktion und Sensibilität, eingeschränkt bleiben. Für Frauen mit Kinderwunsch gilt es dabei zu bedenken, dass auch die Milchgänge der Brust dauerhaft betroffen bleiben können. Weiterhin können durch im Vorfeld überdehnte oder geschädigte Haut, unschöne Wellen und/oder Falten zurückbleiben. Verantwortlich dafür ist die Einschränkung der Retraktionskraft der Haut, also die fehlende oder unzureichende Fähigkeit der Haut sich zurück zu ziehen. Auch Verhärtungen, Rötungen und Blutergüsse können auftreten, oft in Verbindung mit Taubheitsgefühlen.
Neben den medizinischen Risiken besteht auch die Möglichkeit dass die Patientin mit dem rein optischen Ergebnis der Operation unzufrieden ist. Unrealistische, übertriebene Erwartungen sollten also besser im Vorfeld einer Brustoperation abgeklärt werden.

Die Kosten für eine Operation zur Brustverkleinerung

Die Kosten sollten bei der Wahl der Klinik, bzw. des ausführenden Chirurgen, nicht das wichtigste Kriterium sein, dennoch empfiehlt sich ein kritischer Vergleich im Vorfeld. Die Preisspanne geht von etwa 4500 € bis 8000€ und orientiert sich selbstverständlich auch am Aufwand der geplanten Operation. Beim Preisvergleich ist darauf zu achten, welche Leistungen durch das jeweilige Gesamtpaket abgedeckt sind. Idealerweise wären das die Beratungsgespräche, Untersuchungen und Laborkosten im Vorfeld des Eingriffs, dann die eigentlichen Operationskosten inclusive Honorar, Materialien, Medikamente und Miete für Operationssaal und Geräte, und abschließend die Kosten für einen möglichen stationären Aufenthalt, die Nachsorge-Untersuchungen und erforderliche Materialien wie Stütz-BH oder ähnliches. Die Gesamtkosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig und sollten vor dem Eingriff detailliert geklärt werden, um böse Überraschungen auszuschließen.

Maßnahmen nach erfolgreicher Operation

Auch nach einer erfolgreich verlaufenden Operation mit zufriedenstellendem Ergebnis, gilt es für die Patientin noch ein paar Einschränkungen in Kauf zu nehmen und zu beachten. Die, immer mal wieder auftauchenden Versprechen, die suggerieren eine Brustoperation sei eine Kleinigkeit die in 3 Tagen vergessen ist, sind unseriöse Werbeversprechen deren geweckte Erwartungen die Realität nicht erfüllen kann. Jede Patientin sollte sich bewusst sein, und darüber aufgeklärt werden, dass nach einer entsprechenden Operation bis zu 6 Wochen lang ein spezieller Stütz-BH getragen werden muss, die Fäden der Wunden des Eingriffs erst nach ca. 3 Wochen gezogen werden und die Brüste, mehrere Wochen lang, geschwollen und druckempfindlich sind. Sport und körperliche Anstrengung kann einige Wochen lang nicht möglich sein und die betroffenen Hautstellen dürfen mindestens 6 Monate lang nicht der Sonne ausgesetzt werden. Sollten Narben-Korrekturen nötig sein oder eine verzögerte Wundheilung auftreten, können bis zur endgültigen Beschwerdefreiheit 6 – 9 Monate Zeit vergehen.