Design-Grundlagen – Was jeder wissen muss

Der Begriff „Design“ findet sich immer wieder im täglichen Gebrauch, wir hören und sagen ihn öfters als uns eigentlich klar ist. Aber was ist überhaupt Design? Das Oxford English Dictionary definiert das Wort „Design“, als einen von Menschen erdachten Plan, oder ein Schema von etwas, das realisiert werden soll. Wenn man von dieser Definition ausgeht, benutzt jeder von uns eine Art von Design, fast täglich.

Heutzutage wird das Wort „Design“ meist in der kommerziellen Branche verwendet, Mode-Design, Möbel-Design usw. Daher ist es in unseren Verstand eingeprägt, es als etwas teures, und als etwas, das man nicht wirklich braucht, anzusehen. Aber wenn man so mal darüber nachdenkt, merkt man schnell, dass das falsch ist.

Egal was man macht, man braucht eine Art von Plan oder Schema

Ob man nun ein Blog schreiben oder eine Website gestalten möchte, oder eine Firma gründen will, man braucht man Design. Einfach so gesagt, klingt das etwas furchteinflößend. Im Grunde genommen ist es aber ganz einfach. Wenn man sich an ein paar Grundlagen hält, gelingt es einem auch, ein brauchbares Design anzufertigen.

Das Wichtigste, das man wissen muss, ist, dass das Produkt, das wir versuchen anzufertigen, nicht im Mittelpunkt unserer Design-Vorlage stehen darf, sondern der Mensch selber. Der Konsument ist also immer in der Mitte und alles andere muss sich dann nach dem Menschen richten.

9 weitere Punkte, die man dann sozusagen um den Menschen herum richtet, sind:

  1. Funktion
  2. Ergonomie
  3. Marketing
  4. soziale Aspekte
  5. Emotion
  6. Ökonomie
  7. Ökologie
  8. Innovation
  9. Ästhetik

An der ersten Stelle kommt immer die Funktion. Die Ästhetik sollte an die letzte Stelle gerückt werden. Denn was hat man von einem hübschen Gegenstand, wenn er keine Funktion hat? Nur ein weiteres Produkt, das sich nicht vermarkten lässt, und ab da scheitert dann auch die ganze Design-Vorlage.

Die Funktion macht den Anfang

Wenn man erst die Funktion in Betracht zieht, und plant, wie das vorgestellte Produkt angewandt werden kann und soll, geht man sofort davon aus, dass ein anderer Mensch oder mehrere andere Menschen das Produkt benutzen sollen. Nachdem man die Funktion klar definiert hat, ist es einfacher, das Produkt auch zu vermarkten und man kann anfangen an das Marketing zu denken.

Danach sind die Punkte wie soziale Aspekte, Ökonomie usw. viel einfacher zu klären, denn die Funktion und das Marketing kümmern sich dann praktisch alleine um alles Weitere.

Ästhetik, wie gesagt, sollte an letzter Stelle kommen. Natürlich muss ein Produkt auch gut aussehen, egal was es ist, aber das Aussehen sollte nie den ersten Platz einnehmen.

Der Satz, ein Buch soll man nicht nach dem Umschlag beurteilen, greift hier auch rein.

Nur weil etwas gut aussieht, heißt das nicht automatisch, dass es besser ist oder dass es besser funktioniert als ein ähnliches Produkt, das vielleicht nicht so gut aussieht. In vielen Fällen ist es gerade umgekehrt: Das ein Produkt, das nicht das bestaussehende seiner Linie ist, aber dafür das Praktischste. Das zeigt, dass die Leute, die das Design entworfen haben, an erster Stelle an die Funktion gedacht haben. Wenn man sich an die paar Tipps hält, gelingt auch ein gutes Design.