Die Zukunft gehört den intelligenten Maschinen

Wenn man dem Begriff „Künstliche Intelligenz“ hört, denkt man gleich an futuristische Science-Fiction-Filme und Romane, in denen intelligente Roboter die Menschen versklaven und die Herrschaft über die Erde übernehmen. Sogleich tut man es auch ab als etwas, dass wenn es überhaupt geschehen sollte, noch sehr weit in der Zukunft liegt.

Die ersten Forschungen zum Thema „Künstliche Intelligenz“ haben schon in den 50er Jahren stattgefunden, und die ersten veröffentlichen Bücher gehen zurück bis ins Jahr 1740. Die Menschheit hat sich also schon sehr lange mit diesen Thema beschäftigt. Das ist heute nicht anders.

Selbstfahrende Auto sind schon Teil unserer Gegenwart

In den letzten Jahren wurden immense Fortschritte zu diesen Thema gemacht. In 2014 zum Beispiel stellte Google das erste selbstfahrende Auto, das Google Driverless Car, vor. Während der Präsentation konnten keine Unterschiede zwischen diesem und einem von einem Menschen gefahrenen Auto festgestellt werden. Das System beruht auf selbstständigem Lernen und Erfassung der Umgebung.

Dieses Jahr stellte Microsoft eine KI vor, die Text in Bilder umwandelt. Je detaillierter die Textvorgabe, desto besser wird das entsprechende fotorealistische Bild ausfallen. Es sind eigentlich zwei KIs, die hier im Spiel sind. Eine erstellt das Bild, die zweite entscheidet dann, ob das Bild realistisch genug ist. Falls nicht, wiederholt die erste den Vorgang bis das Bild akzeptabel ist.

KI-Anwendungen in Medizin und Robotik

In Bereich der Medizin wurden zum Thema „Künstliche Intelligenz“ auch große Fortschritte gemacht, wie zum Beispiel die KI, die anhand von Patientendaten berechnen kann, ob der betroffene Patient in den folgenden 6 bis 12 Monaten sterben wird. Die KI hat eine Wahrscheinlichkeit von 90 %, und kann einem unheilbar kranken Patienten helfen, sich seine letzten Tage so würdevoll wie möglich zu gestalten.

Schon bald sollte es möglich sein, selbst von zuhause aus KI-Anwendung zu bauen und produktiv aufzusetzen. Ermöglicht hat das Ganze die Linux Foundation, die die Deep Learning Foundation gegründet hat. Zu den Mitgliedern der Foundation gehören Amdocs, AT&T, B.Yond, Baidu, Huawei, Nokia, Tech Mahindra, Tencent, Univa und ZTE.

Die Foundation arbeitet zurzeit an Acumos AI. Das ist eine Plattform, die das ganze erst möglich machen soll. Dem Code für die Plattform lieferten AT&T und Tech Mahindra. Die Linux Foundation erwartet Großes von der Plattform – alle sind schon gespannt auf die Resultate.

Wohin entwickelt sich die KI-Forschung?

Niemand kann sagen, wie weit sich die Forschung der künstlichen Intelligenz noch entwickeln wird. Wer weiß, vielleicht werden wir in den nächsten 10 – 15 Jahren alle hoch-intelligente Roboter haben, die unser Leben sehr viel einfacher machen… Oder lieber doch nicht, weil das schon sehr nah an manche Horror-Roboter Szenarios geht?

Auf jeden Fall können wir alle viel von der KI-Forschung erwarten. Zahlreiche Projekte, die ständig verbessert werden, könnten schon morgen zu unserer Verfügung stehen. Von Autos die von selbst fahren, zu Maschinen, die berechnen, wann ein unheilbar kranker Patient sterben wird – die Möglichkeiten sind endlos.

Man sollte nur nicht aus den Augen verlieren, dass auch diese Technologie dazu gedacht ist, Menschen zu helfen, und unseren Alltag etwas leichter zu machen. Manche glauben sogar, dass die in der Medizin eingesetzte KI Technologie irgendwann dabei helfen könnte, Krebs zu heilen.